Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

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neoplanix
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Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von neoplanix » 24. Mär 2017, 07:43

Die Autobücherei - eine Abteilung der Stadtbücherei Augsburg - hat im vergangenen Jahr einen neuen Bücherbus des Herstellers Volvo / Kiitokori in Dienst gestellt.
Bei diesem Fahrzeug gab es von Anfang an sicherheitsrelevante Mängel an den Türen, die trotz mehrerer Nachbesserungen bis heute nicht vollständig beseitigt sind.
Deshalb möchte ich hier die bestehenden schweren Verletzungsrisiken an der bei uns verbauten Doppelflügel-Aussenschwingtür klar benennen, da diese Türe offenbar in zahlreichen anderen Fahrzeugen des Aufbauherstellers Kiitokori eingesetzt wurden.
Durch die zu geringen Abstände zwischen den Türflügeln und dem Aussenrahmen in Verbindung mit zu harten und zu gering dimensionierten Dichtgummis, kann es sowohl an der Innenschließkante wie auch an den Aussenschließkanten zu massiven Quetschungen kommen.
Dabei sind die auftretenden Kräfte so groß (bei unserem Modell über 50 kg!), dass ein Herausziehen des eingequetschten Körperteils nicht möglich ist.
Diese Mängel widersprechen den zahlreichen Vorschriften für kraftbetätigte Türen und haben auch nichts mit einer evtl. verbauten Türautomatik zu tun, wobei anzumerken ist, dass in unserem Fall auch die Türsteuerung bis jetzt nicht zuverlässig funktioniert.
Im eigenen Interesse sollten alle betroffenen Fahrbibliotheken die Türen auf diese Mängel hin überprüfen, da im Falle eines Unfalls damit zu rechnen ist, dass über Schadensersatzansprüche hinaus auch die für die Sicherheit verantwortlichen Personen von betroffenen Opfern zur Rechenschaft gezogen werden.
Für weitere Informationen in dieser Sache stehe ich persönlich gerne zur Verfügung.
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Hamburg1
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von Hamburg1 » 27. Mär 2017, 09:53

Kiitokori-Türen
Die Hamburger Bücherbusse – es gehören 2 Volvo-Kiitokori-Busse zu den Bücherhallen Hamburg- sind seit fast 3 Jahren seitens der Türen unfallfrei unterwegs.
Wie schon bei telefonischer Nachfrage aus Augsburg im Oktober 2016 erklärt, sind unsere Türen so eingestellt, dass sie ohne Automatik und mit Lichtschranke relativ langsam auf und zu gehen.
Egal, ob wir beide Türen der Doppeltür nutzen oder die hintere wegschalten: die Sicherheits-Lichtschranke funktioniert einwandfrei. In der Praxis stehen die (flotten) Kunden schlimmstenfalls vor der stoppenden Tür und kommen nicht durch. Dann bitten wir die Kunden, aus der Lichtschranke herauszutreten und öffnen die Tür selbst per Knopfdruck.
Den Fall, dass jemand von den Türen eingequetscht wird hatten wir noch nicht und ist auch bei beschriebener Funktionsweise schwer vorstellbar.
Wir haben in unserer Bücherbus-Ausschreibung 2013 viel Wert auf die Einhaltung von Sicherheitsstandards gelegt. Die Firma Kiitokori hat vergleichsweise viele Busdetails zertifizieren lassen, auch die Türen.
Nachfragen bei weiteren Kunden von Volvo-Kiitokori-Bussen ergaben, dass die Augsburger Tür-Problematik nicht bekannt ist.
Weitere Nachfragen beim Hersteller ergaben außerdem, dass diverse Messprotokolle (u. a. vom TÜV) eine ordnungsgemäße Türfunktion und somit eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Kraftentwicklung beim Schließen der Tür belegen.
Soweit meine Stellungnahme sowohl aus praktischer als auch theoretischer Sicht als Leiterin der Hamburger Bücherbusse.

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neoplanix
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von neoplanix » 27. Mär 2017, 11:08

Es freut mich, dass Sie mit den Türen Ihrer Fahrzeuge bisher unfallfrei unterwegs waren und wünsche Ihnen von Herzen, dass dies auch in der Zukunft so bleibt. Für kraftbetätigte Türen gibt es allerdings zahlreiche einschlägige Vorschriften, die zumindest beim Augsburger Fahrzeug nicht in dem Umfang eingehalten werden, wie dies zum Schutz der Personen notwendig ist, die diese Türen nutzen. Auch wurde uns von Volvo und Kiitokori mehrmals bestätigt, dass die bei unserem Bus verbaute Türe so auch hundertfach bei anderen Fahrzeugen (mit und ohne Automatik) verbaut wurde. Nach zähem Ringen hat Volvo / Kiitokori inzwischen durchaus auch selbst eingeräumt, dass an den Türen ein Sicherheitsproblem besteht: Das Augsburger Fahrzeug soll (wieder einmal) in den Osterferien (10. bis 13. April 2017) entsprechend nachgebessert werden. Da der Aufwand für eine vorschriftsgemäße Umrüstung der Türen erheblich sein dürfte, bezweifle ich aber sehr stark, dass nach dieser neuerlichen Nachbesserung tatsächlich alle entsprechenden Vorschriften eingehalten werden. Gerne sende ich Ihnen die Sicherheitsvorschriften für kraftbetätigte Türen auch per Mail zu.
Zuletzt geändert von neoplanix am 28. Mär 2017, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Weyh
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von Weyh » 27. Mär 2017, 11:29

Verstehe ich das richtig, dass Sie eine Schließautomatik haben, d.h. die Türen schließen sich, ohne dass jemand vom Personal vorher einen Blick in den Eingang wirft? Das gibt es bei uns gar nicht. Entsprechend haben wir auch keine Sicherheits-Lichtschranke.

Zudem haben wir nur eine einflügelige Tür.

Was natürlich nichts an der o.g. Problematik ändert. Können Sie an dieser Stelle die betreffenden Sicherheitsvorschriften benennen? Ich würde diese Information dann gerne in unsere Verwaltung weiterleiten.

Lutz Steiner1
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von Lutz Steiner1 » 27. Mär 2017, 12:00

Unsere Kunden haben Neomanix´ Beitrag offenbar schneller gelesen und diskutiert, als wir selbst davon Kenntnis bekamen.

Ein Fakt, der den Stellenwert des Forums unterstreicht.

Trotz schneller und eindeutiger Reaktionen sind Beiträge wie dieser, auch wenn sie ungerechtfertigt sind, ruf- und geschäftsschädigend. Als betroffener Hersteller kommen wir um eine Stellungnahme nicht herum.

Grundsätzlich bergen durch Fremdkraft betätigte Türen eine Betriebsgefahr, deren Restrisiken sich, wie bei anderen Systemen auch, nie ganz eliminieren lassen.
Den einschlägigen EU – Richtlinien für Kraftomnibusse gegenüber sehen wir uns verpflichtet und wenden sie konsequent an. Jeder Bus, der unsere Produktion verlässt, wird diesbezüglich durchgemessen und eingestellt.
Für uns und auch prüfende Institutionen wie den TÜV gilt hierbei ein Maximalwert von 280N für kurzzeitig auftretende Druckspitzen. 280N entsprechen ca. 27,5 Kilogramm. Natürlich liegen Prüfprotokolle auch für den Augsburger Bus vor.

Vereinfacht gesprochen, hat man bei Drucklufttüren die Wahl zwischen geht und bleibt sicher zu und unzumutbar hohen Schließkräften. Steht der Bus gegen den Berg, sind bei schließenden Türen die zugestandenen 280N bereits grenzwertig. Geht es zu steil bergauf, kann sein, dass die Tür nicht sicher schließt.

Es sind die angesprochenen 280N der kurzfristig zulässige Maximalwert bis zur Reversierung der Tür. Das heißt, bis zu dem Moment, in welchem die Tür aufgrund von Überschreitung der zulässigen Kraft entweder automatisch in die Gegenrichtung zurückfährt oder drucklos wird (= stehen bleibt).

Die von Neoplanix aufgeführten Kräfte im Bereich 500N dürfen legal dann auftreten, wenn auf den letzten 30mm vor dem Zulauf der Tür die Reversierung im Interesse einer sicheren Türschließung aufgehoben wird.

Entscheidend ist in diesem Zustand der Türen, dass ein in den Türspalt gehaltener, definierter und nicht mit Gleitmittel versehener Keil mit definierter Kraft wieder entfernt werden kann. Auch diesen Test haben die Türen unserer Busse, auch die des Augsburgers, nachweislich bestanden.

Bestanden hat der Augsburger Bus die Pruefung in dem Zustand, wie er das Werk verließ. Nachmessungen und Feinjustierungen geschahen aus Kulanz und Goodwill, nicht weil eine gesetzliche Notwendigkeit bestand. Man ist als Hersteller auf Frieden und Zufriedenheit bedacht.

Kiitokori Türen wurden über viele Jahre mehrhundertfach verbaut und angewandt. Verletzt wurde durch sie bis zum heutigen Zeitpunkt niemand.

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neoplanix
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von neoplanix » 27. Mär 2017, 13:59

Es ist wirklich ärgerlich, dass das Verwirrspiel, das Volvo (als Vertragspartner) und Kiitokori (als Aufbauhersteller) seit Übergabe des Bibliotheksbusses an die Stadt Augsburg treiben, nun hier durch Herrn Steiner fortgesetzt wird.
Fakt ist, dass die Türen unseres Fahrzeuges bis heute nicht abgenommen wurden. Die bestehenden Mängel wurden durch den Leiter der Onmisbuswerkstätte der Stadtwerke Augsburg, Herrn Ernst Schäfer, reklamiert und mehrfach dokumentiert. Herr Schäfer ist ein ausgewiesener Fachmann, hat er doch bei der Firma Göppel selbst für die Konstruktion zahlreicher Sonderfahrzeuge, darunter auch Bücherbusse, Verantwortung getragen.
Herr Steiner, wie auch der TÜV, haben uns gegenüber mehrfach betont, dass für die Türen in einem Bibliotheksfahrzeug nicht die Vorschriften aus dem Bereich Kraftomnibusse einschlägig seien. Der für Fahrzeuge zuständige TÜV hat daher eine Begutachtung abgelehnt. Allerdings gibt es zahlreiche andere einschlägige Vorschriften, die den Vorschriften im KFZ - Bereich weitgehend ähneln. Immer geht es dabei um eine möglichst große Sicherheit beim Betrieb kraftbetätigter Türen. Tatsächlich liegen die Probleme bei unserem Bus u.a. in den nicht eingehaltenen Sicherheitsabständen der Türaußenkanten zum Rahmen und zueinander sowie den Dichtgummis, die entsprechend zu gering dimensioniert sind. Dies führt dazu, dass - wie von Herrn Steiner ja auch beschrieben - auf den letzten Zentimetern der volle Schließdruck von 50 kg anliegt. Der für diese Sitiuation geforderte Schutzraum von mindestens dem Abstand, ab dem die Reversiereinrichtung abgeschaltet wird, ist bei unserer Türe nicht ausreichend vorhanden. Das kann zu massiven, nicht nur theoretisch vorstellbaren Verletzungen führen!
Leider hat Herr Steiner wie auch unser Vertragspartner Volvo die in der obigen Antwort erwähnten Prüfnachweise (außer einem Druckmessprotokoll des TÜV in dem Bereich, in dem die Reversiereinrichtung aktiv ist) trotz mehrfacher Aufforderung bis heute nicht vorgelegt. Auch ist mir wichtig, nochmals zu betonen, dass die Türen an unserem Fahrzeug aus meiner Sicht zu keinem Zeitpunkt den Vorschriften entsprochen haben. Genau aus diesem Grund wurde ja die Abnahme von Anfang an verweigert.
Natürlich freut es mich, dass bisher durch die verbauten Türen noch niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist. Ich möchte aber auch erwähnen, dass dies in Augsburg auch einer gehörigen Portion Glück und der Umsicht und schnellen Reaktion der Mitarbeiter in der Autobücherei zu verdanken ist: Es gab bei uns bereits zwei Situationen mit älteren Kunden, in denen schwere Stürze nur in letzter Sekunde verhindert wurden. Auch aus diesem Grund sind wir Mitarbeiter der Autobücherei inzwischen nicht mehr bereit, dieses Risiko mitzutragen!
Schließlich ein letzter Punkt: Tatsächlich haben wir in Augsburg - wie im Vorgängerbus - eine Türautomatik gewünscht und dies auch so ausgeschrieben. Die Türe wurde auch zunächst im Automatikbetrieb (der von Anfang an abschaltbar war) betrieben, was zu zahlreichen Problemen führte, so dass die Automatik aktuell dauerhaft abgeschaltet ist. Die oben beschriebenen Probleme haben aber mit einer Türautomatik überhaupt nichts zu tun, denn das beschriebene Verletzungsrisiko besteht grundsätzlich auch bei manuellem Schließen der Tür. Deswegen gelten die Vorschriften für kraftbetätigte Türen ja auch für Türen ohne eine evtl. Automatik: Auch hier muss eine Verletzung durch Einquetschen weitestgehend durch technische Sicherungsmaßnahmen ausgeschlossen werden!
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Lutz Steiner1
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von Lutz Steiner1 » 28. Mär 2017, 14:23

Die Beiträge und anderweitige Aussagen von Neoplanix richtig interpretiert, geht es doch weniger um einzelne Fahrzeuge, sondern vielmehr um das allgemeine Regelwerk bezüglich der Sicherheit und der Schließkräfte von Türen.
Um einzelne Hersteller nicht zu diskreditieren, sollten die Textbeiträge dann auch so benannt und überschrieben sein.
In der Tat weichen die diesbezüglichen Regelungen für Fahrzeuge und Gebäude voneinander ab. Das ist den Platzverhältnissen geschuldet, aber auch der Tatsache, dass Gebäudetüren in der Regel eben nicht Vibrationen und Erschütterungen, Bergfahrt, Talfahrt, extremen Witterungen, Schmutz und Streusalz ausgesetzt sind. Sensible Einstellungen sind hier vergleichsweise problemlos zu realisieren.
Fahrbibliotheken sind als Fahrzeuge eingeordnet und werden als solche tunusgemäß von Organisationen wie dem TÜV überprüft. Es gelten hier die im Vortext beschriebenen Richtlinien und Gesetze. Eben dieselben, die bei Kraftomnibussen angewandt werden. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle, dass viele Fahrbibliotheken umgebaute Omnibusse sind. Deren Hersteller erfüllen diese Vorgaben neu und im Betrieb, und sie gelten auch für Kiitokori. Bislang.
Für Fahrbibliotheken und deren Türen neue und angepasste Gesetze zu schaffen wäre ein Projekt, das allenfalls mittelfristig angegangen und keinesfalls an einem Einzelfahrzeug abgearbeitet werden kann.
Und natürlich ein Konstrukt, das nicht nur Hersteller betrifft, sondern alle, die Fahrbibliotheken betreiben oder sie neu ausschreiben möchten.

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neoplanix
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von neoplanix » 28. Mär 2017, 19:48

Die Beiträge von Lutz Steiner richtig interpretiert bedeuten: Die Türen von Kiitokori entsprechen voll den gesetzlichen Regelungen, wenn diese Regelungen nur entsprechend angepasst werden. :lol:

Im Ernst: Von Herrn Thomas Hartmann, dem Geschäftsführer von Volvo Busse Deutschland wurde uns am 13. Januar 2017 zugesagt, dass wir auf Kosten von Volvo ein Gutachten bzgl. des ordnungsgemäßen Zustands der Türen anfertigen lassen könnten. Bei dieser Zusage war Herr Lutz Steiner persönlich anwesend. Drei Tage später, am 16 Januar wurde dieses Angebot gegenüber dem Leiter unserer Bibliothek, Herrn Manfred Lutzenberger, dann wieder zurückgezogen mit dem Versprechen, dass die Türen kurzfristig in ordnungsgemäßen Zustand gebracht würden. Dies ist bis heute nicht geschehen. Auch einen echten Nachweis, dass mit den Türen alles in Odnung sei, habe ich bisher nicht gesehen...
Wenn jemandem im Forum hier ein solcher vorliegt, wäre ich für einen Hinweis wirklich dankbar!
Ansonsten geht es wahrscheinlich tatsächlich nicht nur um die Augsburger Türen. Diese sind allerdings die Einzigen, die ich bisher wirklich kenne und beurteilen kann.
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neoplanix
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von neoplanix » 2. Apr 2017, 14:18

Nachtrag aus aktuellem Anlass: Die Türen des Augsburger Fahrzeuges sind bis heute nicht abgenommen! Deswegen sollten andere Fahrbibliotheken durchaus auch bei ihren Fahrzeugen von Volvo / Kiitokori mal genauer prüfen. Im Falle eines Unfalls mit Personenschaden könnte es sonst schnell zu einer sehr unangenehmen Situation kommen, wenn in folgenden rechtlichen Auseinandersetzungen das großzügige Wegschauen trotz der Hinweise entsprechend sanktioniert wird...
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Re: Aussenschwingtüren in Fahrbibliotheken - problematisch?

Beitrag von Spandau-Ballett » 4. Apr 2017, 15:13

Das ist wirklich alles sehr interessant. Ein bisschen wundert mich, dass es trotz der vielen Fahrzeuge von Volvo hier noch so wenige Rückmeldungen gibt. Hat denn niemand eine offizielle Bestätigung, dass die Türen ordnungsgemäß funktionieren? Die Stellungnahme von Herrn Steiner ist in dieser Hinsicht leider auch recht schwammig. Ich hoffe, dass wir hier im Forum auf dem Laufenden gehalten werden!

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