#IFBK – Der Bücherbus in meinem Leben

Wie ein Bücherbus ein Leben verändern kann, davon berichtet die Journalistin und Schriftstellerin Hatice Akyün in ihrem Impulsvortrag. Sie verbindet ihre persönlichen Erfahrungen mit journalistischer Recherche,  und verdeutlicht, wie wichtig der Zugang zu Büchern ist.

Biografisches

Hatice Akyün wurde 1969 in Anatolien geboren und zog 1972 mit ihrer Familie nach Duisburg. Nach einer Ausbildung zur Justizangestellten beim Amtsgericht Duisburg, begann sie ein BWL-Studium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Parallel schrieb sie als Freie Journalistin für die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, wo sie auch ihr Volontariat abschloss. Im Jahr 2000 zog sie nach Berlin, um als Redakteurin für die Zeitschrift „Max“ zu arbeiten. Seit 2003 ist Hatice Akyün als Journalistin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin, Rednerin und Moderatorin tätig. 2005 erschien ihr erstes Buch „Einmal Hans mit scharfer Soße“. 2008 folgte die Fortsetzung „Ali zum Dessert“. Ihr drittes Buch „Ich küss dich, Kismet“ über ihre Auswanderung in die Türkei erschien 2013. Im gleichen Jahr wurde ihr erstes Buch für das Kino verfilmt. Ihre wöchentliche Kolumne „Meine Heimat“ erschien wöchentlich im Berliner „Tagesspiegel“, die 2015 für den renommierten Theodor-Wolff-Preis nominiert wurde.

2016 erschien ihr Artikel „Der Bus, mit dem ich die Welt entdeckte“ im ZEIT-Magazin. Für diesen Artikel erhielt sie 2017 den Publizistenpreis der Deutschen Bibliotheken.

Freitag, 6.9.2019 – 17:30h, anschließend Podiumsgespräch mit Dr. Karl Ermert

Hatice Akyün
Hatice Akyün Berlin, 9.1.2018 (c) Niels Starnick / Bild am Sonntag