#bibtag20: Absage des Deutschen Bibliothekartags in Hannover

Der Bibliothekartag 2020 wurde offiziell abgesagt:

[…] mit großem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass der Deutsche Bibliothekartag 2020 in Hannover aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht stattfinden kann.
Das Land Niedersachsen hat ein Veranstaltungsverbot verhängt, unter das auch Kongresse fallen. Selbst wenn die Beschränkungen nach Ostern gelockert werden sollten, ist weiterhin mit Restriktionen für große Veranstaltungen zu rechnen.

[…] Eine Verschiebung des Kongresses ist leider nicht möglich, auch diese Option haben wir intensiv diskutiert.

[…] Allen Referent*innen werden von den Verbänden Möglichkeiten angeboten, ihre Präsentationen zu archivieren (auf BIB-OPUS) und die ausgearbeiteten Vorträge zu publizieren (in den Zeitschriften o-bib und BuB). Bitte versehen Sie alle Hinweise auf Ihre Veröffentlichungen in den Social Media mit dem Hashtag #bibtag20.

[zur vollständigen Meldung]

Newsletter

In der Vergangenheit hat die Fachkommission Fahrbibliotheken die einzelnen Fahrbibliotheken gelegentlich per Mail über anstehende, für Fahrbibliotheken relevante Veranstaltungen informiert. Auch die jährliche Erinnerung an die Deutsche Bibliotheksstatistik mit dem Fragebogen zu den Fahrbibliotheken wurde so verschickt.
Aus Gründen der besseren Handhabbarkeit haben wir die bisher „von Hand“ geführten Kontaktlisten auf ein Newsletter-System umgestellt. Keine Sorge: Wir planen nicht, Sie künftig häufiger als in der Vergangenheit anzuschreiben.

Interessent*innen können sich in der Spalte links oder hier registrieren.

#bibtag20: Fahrbibliotheken auf dem Bibliothekartag in Hannover

Auch in diesem Jahr sind Fahrbibliotheken auf dem Bibliothekartag vertreten. Fast schon traditionell ist dafür der Mittwoch vorgesehen.

Folgende Vorträge und Veranstaltungen mit direktem Bezug zu Fahrbibliotheken sind im Programm:


Themenkreis 2: Bibliothek als physischer Ort, Konferenzraum 07/09; 27.05.2020, 09:00 – 10:30

Die Zukunft der Bücherbusse in Deutschland / Siegfried Kalus, Münchner Stadtbibliothek

Bibliotheken befinden sich permanent in einem Prozess des Optimierens, um den sich wandelnden Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Genau wie Bibliotheken müssen auch Bücherbusse ihre Konzepte, Leitbilder und Vorgehensweisen stetig überarbeiten.
Ziel des Workshops „Die Zukunft der Bücherbusse in Deutschland“ ist es, innovative Ideen für Fahrbibliotheken zu entwickeln, neue Impulse zu schaffen und ein Umdenken anzustoßen.
An fünf offenen Tischen zu den Themen Social Media, Medienpädagogik & digitale Leseförderung, Vernetzung, Personal sowie Bestand haben Bücherbus-Kolleginnen und Kollegen sowie alle anderen Interessierten die Möglichkeit zu diskutieren, sich auszutauschen, neue Erfahrungen zu sammeln und Ziele festzulegen.
Es werden Fragen und Thesen wie diese diskutiert:
– Medienpädagogen statt Bibliothekare in Bücherbussen?
– Bücherbusse brauchen keine Website, sondern einen Instagram-, Facebook- und Twitter-Account!
Darüber hinaus soll der Workshop den offenen Dialog zwischen Bücherbus-Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland fördern und zur Vertiefung der Themen beitragen, die auf dem Internationalen Fahrbibliothekskongress 2019 angesprochen wurden.

Foyers; 27.05.2020, ca. 10:00 – 17:00

„Wir kommen Ihnen entgegen“ – Bücherbusse stellen sich vor

5 moderne Bibliotheksfahrzeuge präsentieren sich in Eingangsnähe des Kongressgebäudes: Motivation für Fachkollegen ggfls. erstmals einen Bücherbus zu besichtigen und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch für Mitarbeiter*innen aus mobilen Bibliotheken.

[zur Homepage des Bibliothekartages]

„Lesen nach Fahrplan“

Die Süddeutsche Zeitung hat am 29. November einen sehr ausführlichen und informativen Artikel zum Thema Fahrbibliotheken veröffentlicht. Eingegangen wird u.a. auf die Veränderungen des Bibliotheksalltags und der Aufgabenstellung der Fahrbibliotheken, das Problem der kostspieligen Neubeschaffung von Fahrzeugen und auf die unterschiedlichen Antriebsarten der näheren Zukunft.

Einzige Wermutstropfen: Ein völlig veraltetes Artikelfoto – und einmal mehr wurde die Anzahl der Fahrbibliotheken mit der der eingesetzten Fahrzeuge durcheinander geworfen.

[zum Artikel]