Wels/Österreich: Neuer Bücherbus lässt weiter auf sich warten

Im Juni 2017 wurde die Ausschreibung eines neuen Bücherbusses für die Stadt Wels (Österreich) in Aussicht gestellt. Bislang ist die Neubeschaffung aber nicht erfolgt. „OÖNachrichten“ berichtet, dass ein Anbieter sein Angebot zurückgezogen hat, bei einem weiteren gibt es Probleme mit der Fahrzeuglänge und den Modalitäten der Ausschreibung.

Das alte  Fahrzeug ist bereits 2015 stillgelegt worden.

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Linz: Bücherbus als Ersatz für geschlossene Zweigstellen?

Bücherbus Graz
Bücherbus Graz / Photo: Stadtbibliothek Graz

Und noch einmal Österreich:

In Linz steht laut nachrichten.at eine größere Welle von Zweigstellenschließungen bevor. Um die sich daraus ergebenen Lücken im Bibliotheksnetz zu schließen ist seitens der örtlichen Politik ein neuer Bücherbus ins Gespräch gebracht worden.

Als Vorbild wird der Bücherbus in Graz genannt.

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Wels/Österreich: Neuer Bücherbus mit Münchener Vorbild

Aufgrund schwerer technischer Mängel ist der Bücherbus der Stadt Wels derzeit nicht einsetzbar.

Bereits seit 2015 findet sich dieser Satz auf der Homepage der Stadtbücherei Wels in Österreich. Damals musste der bisherige Bücherbus (Baujahr 1985) aus dem Verkehr gezogen werden.

Nach Bürgerprotesten, sowie langwierigen Diskussionen und Planungen soll nach einem Bericht bei nachrichten.at vom 14.6.2017 in den kommenden Tagen die Ausschreibung für einen neuen Bus auf den Weg gebracht werden.

Vorbild für diesen neuen Bus ist das Konzept der Münchener Stadtbibliothek.

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Eine Fahrbibliothek für Costa Rica

In der Provinz Limón, gelegen an der Atlantik-Küste Costa Ricas, wurde im September 2017 die erste Fahrbibliothek des Landes vorgestellt. Das Fahrzeug ist offenbar ein Sattelschlepper. Finanziert wurde das Fahrzeug durch die Botschaft der USA.

[zum Artikel der Tico Times vom 27. September 2016]

[Facebook-Seite American Corner Limon]

„Evil Librarian“

„The Daily Mash“ berichtete am 10.6.2016 über einen englischen Fahrbibliothekar, der die Musik von mobilen Eisdielen abspielt, um Kinder in den Bücherbus zu locken:

It’s for their own good really, because books are better for you than ice-cream.

Dies mag eine kurzfristig erfolgreiche Methode zur Gewinnung von Laufkundschaft sein. Es darf aber bezweifelt werden, ob dies die Kundenzufriedenheit erhöht. Von der Langfristigkeit einer solchen „Werbemaßnahme“ ganz zu schweigen. 🙂

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An anderer Stelle wird dieser Bibliothekar bereits als „soul-less adult“ und „Evil Librarian“ bezeichnet.