Leipzig: Artikel über die Fahrbibliothek

Die Leipziger-Volkszeitung stellte am 25.05.2007 die örtliche Fahrbibliothek vor:

Frank Morche lenkt seit 13 Jahren die Fahrbibliothek in Leipzigs Stadtteile
Er ist blau, hat vier Räder und ist riesengroß – etwa 4 000 Bücher, Zeitschriften, CDs, DVDs und Kassetten passen hinein. Die Rede ist von der Fahrbibliothek, die am vergangenen Freitag in Thekla Halt machte.
Seit 13 Jahren fährt Frank Morche den Koloss zu den Menschen in die Stadtteile, die keine Bibliothek haben und nicht mobil genug sind, um in eine Zweigstelle zu fahren. „Klientel sind daher vornehmlich ältere Menschen und Grundschüler. Für Leipzigs Stadtteile ohne Bibliothek musste Ersatz geschaffen werden“, sagt Morche. Und eine Bibliothek auf Rädern war die beste Alternative.
[…] Die Arbeit macht dem 48-Jährigen Spaß. „Wir haben engen Kontakt zu den Leuten vor Ort und können sogar die Kleinen zum Lesen ermuntern“, freut sich der Bibliothekar. „Dazu arbeiten wir mit einigen Grundschulen an den Haltestellen zusammen. Wir zeigen den Gründschülern wie eine Bibliothek funktioniert und und was es alles zu lesen gibt und die Lehrer fördern den Stellenwert der Literatur im Unterricht.“ Gelesen wird laut Morche immer noch Harry Potter. „Wir können nie genug Exemplare davon haben“, lächelt er. Aber auch Comics oder die Bücher von Astrid Lindgren und Erich Kästner sind Stammgäste im Bus.

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