Überraschung: Halle will neuen Bücherbus kaufen

Vor kurzem noch stand die fahrende Bibliothek der Stadtbibliothek Halle auf Grund von Sparmaßnahmen vor der Schließung, nun soll sogar ein neues Büchereifahrzeug gekauft werden. So berichtet die Mitteldeutsche Zeitung nach der Sitzung des Kulturausschusses.

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Und auch HalleForum.de staunt mit.

Nordwestmecklenburg: Bücherbus ist gesichert

Im Gegensatz zu dem Trauerspiel, das sich derzeit im Halle abspielt, gibt es postivere Nachrichten aus Nordwestmecklenburg. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Versuche gegeben, den Bus still zu legen.
Die Schweriner Volkszeitung berichtete am 15. November nun, daß die Zukunft der Fahrbibliothek gesichert ist.

Zumindest für 2009…

Kreis Nordwestmecklenburg: Rückenwind für den Bücherbus

Der Kulturausschuss will sich mit der angedrohten Schließung der Fahrbibliothek nicht abfinden und fordert Fakten von der Verwaltung, berichten die Lübecker Nachrichten.
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Auch die Norddeutschen Neuesten Nachrichten widmen sich unter der Überschrift „Der Bücherbus bleibt“ am 10. September 2008 diesem Thema.

Die Schweriner Volkszeitung widmet sich unter der Überschrift „Neuer Fahrplan statt Endstation“ ebenfalls der Fahrbibliothek. Im Artikel wird darauf hingewiesen, daß eine Schließung nicht automatisch dazu führen würde, daß die Gemeinden tatsächlich mehr Geld in ihren Etats haben.

Kreis Stormarn: Der Bücherbus ist gerettet

Diese erfreuliche Nachricht ist heute dem Hamburger Abendblatt zu entnehmen:

Der Stormarner Bücherbus fährt in eine sichere Zukunft. 45 Stormarner Kommunen, die regelmäßig Besuch von der Bibliothek auf Rädern bekommen, werden gemeinsam die Finanzierung des Angebots übernehmen, aus dem sich der Kreis Stormarn zum 1. Januar zurückzieht. So sieht es ein Konzept vor, das unter Federführung des Vorsitzenden des Gemeindetags in Stormarn, Thomas Schreitmüller (38), erarbeitet worden ist. Es geht um jährlich rund 140 000 Euro. „Die Fahrbücherei ist gerettet“, ist sich Schreitmüller sicher.

Ein Entwurf für einen Vertrag mit dem Büchereiverein Schleswig-Holstein liegt allen betroffenen Kommunen vor. Die jeweiligen Gemeindevertretungen werden in den kommenden Tagen und Wochen darüber abstimmen, ob sie unterschreiben. „Was ich bislang an Rückmeldungen bekommen habe, klingt positiv“, sagt Schreitmüller.

Dabei wird das Unternehmen Fahrbücherei für die Gemeinden teurer als zunächst angenommen. Denn als der Kreis mit CDU-Mehrheit im Sommer die Kündigung der Büchereiverträge beschloss, versprachen die Politiker eine Senkung der allgemeinen Kreisumlage um 0,25 Prozentpunkte – damit Städte und Gemeinden mit dem so gewonnenen Geld den bislang vom Kreis getragenen Anteil an der Büchereifinanzierung übernehmen könnten.

Für die Fahrbücherei etwa zahlt der Kreis noch bis Ende des Jahres 65 Prozent der laufenden Kosten. Den Rest übernimmt der Büchereiverein Schleswig-Holstein. Doch statt der versprochenen Senkung der Kreisumlage gibt es jetzt eine Erhöhung um 0,75 Punkte.

„Jede Kommune gibt nun so viel für den Bücherbus, wie 0,25 Prozent Kreisumlagensenkung ausgemacht hätten. Das hätte aber ohnehin nicht gereicht. Der Rest wird pro Einwohner umgelegt“, erläutert Thomas Schreitmüller das neue Finanzierungsmodell. Das sind im Jahr etwa 30 Cent je Bürger.

Frank Stiller (59), seit der Gründung 1978 Leiter der Fahrbücherei Stormarn, ist erleichtert. „Ich habe zwar noch nichts Schriftliches in der Hand. Aber ich bin zuversichtlich, dass es weitergeht“, sagt der Bibliothekar.

Es wäre auch zu schade, wenn nicht. Denn gut fünf Wochen vor Auslaufen des Vertrags zwischen Kreis und Büchereiverein ist in dieser Woche der neue, rund 240 000 Euro teure Bücherbus geliefert worden. Es ist der dritte seit Bestehen der rollenden Bibliothek und der mit Abstand komfortabelste.

Das Innere erinnert eher an eine kleine Stadtbücherei denn an einen Bus: Die Decke ist mit Plexiglas abgehängt, die Medien – 5000 Bücher, CDs und DVDs passen rein – verteilen sich auf Regale rings um vier pavillonartige Rotunden. Insgesamt hat die Fahrbücherei rund 30 000 eigene Medien. Über einen Internet-Computer können zusätzliche Kundenwünsche über die Büchereizentrale erfüllt werden.

Rund 2000 Menschen werden das Angebot in diesem Jahr genutzt haben, darunter 700 Erwachsene. Das ist Vorjahresniveau. „Mehr war bei der Unsicherheit über unseren Fortbestand auch nicht zu erwarten“, sagt Frank Stiller. Nun rechnet er mit einem deutlichen Schub.

Demern: Bürger finanzieren Fahrbibliothek mit Spenden

Gemeinde hat kein Geld

Demern • Die Bürger von Demern kämpfen um den Erhalt des Bücherbusses. Mit einer Spendenaktion sicherten sich die Demerner jetzt die Versorgung mit Büchern bis zum Jahresende.

Die Gemeinde Königsfeld ist knapp bei Kasse. Die Erfüllung der Pflichtaufgaben wird zum Problem. Aus diesem Grund kündigten die Königsfelder den Vertrag mit der Fahrbibliothek des Kreises. „Wir mussten den Rotstift ansetzen. Unter anderem beim Bücherbus. Wir sparen 2000 Euro im Jahr“, sagt Bürgermeister Klaus Babbe.
Offiziell dreht der Bus in der Gemeinde Königsfeld am 30. Juni seine letzte Runde. Mit der von den Bürgern initiierten Spendenaktion geht es in die Verlängerung. Der blaue Bus fährt nun bis zum Jahresende nach Demern. Nutzer in Klein und Groß Rünz sowie Bülow haben das Nachsehen. Dort gab es keine Spendenaktion.

„Kinder und Eltern warben und sammelten in Demern für den Bücherbus. 300 Euro sind zusammengekommen. Genau die Summe, die wir brauchen“, freuen sich Maren und Herbert Riege, Mitinitiatoren der Spendenaktion. […]

Trotz unterschiedlicher Meinungen auf Kreisebene in puncto Fortbestand Fahrbibliothek, hält es die ehemalige Kreistagsabgeordnete Martina Tegtmeier (SPD) für wichtig, sich für den Bücherbus einzusetzen. […]

Insbesondere bei den Finanzen gehen die Meinungen auseinander. Da der Bücherbus eine Errungenschaft des Altkreises Gadebusch ist, tourt er nicht durch den Nordteil des Landkreises. Dennoch zahlt der Kreis jährlich 47000 Euro für die fahrende Bibliothek, weitere 40000 Euro kommen von den Kommunen aus der Region Gadebusch-Rehna. „Die Mitgliedsgemeinden zahlen 2,04 Euro je Bürger, wenn der Bus in der Kommune hält“, sagt der Leiter des Kreismedienzentrums Uwe Schnabel. Er bekräftigte gestern, dass der Bus so lange fahren wird, wie er technisch dazu in der Lage sein wird. […]

zum vollständigen Artikel der Gadebusch-Rehnaer Zeitung vom 5.5.2006

Kreis Soest: Grünes Licht für Neustart des Bücherbusses

Erfreuliches lässt heute die Pressestelle des Landkreises Soest verlauten:

Die organisatorischen Rahmenbedingungen für den Start des Bücherbusses nach den Osterferien stehen. Die vom Kreistag eingesetzte Projektgruppe „Bücherbus“ hat sich unter Vorsitz von Kreisdirektor Dirk Lönnecke auf ein Konzept geeinigt, das mit dem zur Verfügung stehenden Kostenrahmen von jährlich 150.000 Euro realisiert werden kann. Während der zweiten Sitzung des Gremiums am Montag, 3. April, in der Villa Plange in Soest, einigten sich die Mitglieder darauf, ab Montag, 24. April, rund 130 Haltestellen in allen 14 Städten und Gemeinden anzufahren.

Den genauen Fahrplan muss das Team der Fahrbücherei jetzt noch ausarbeiten. Der Kompromiss sieht aber vor, dass der Bücherbus künftig nur an den Nachmittagen unterwegs ist. Die Verwaltung wurde beauftragt zu prüfen, ob 23 Grundschulen, die bei einer Umfrage Interesse an einer Versorgung mit Literatur bekundet hatten, künftig vom Kreis-Medienzentrum betreut werden können.

Neben Mitgliedern der IG Bücherbus, Vertretern der Kreistagsfraktionen und Verwaltungsmitarbeitern nahmen an der Sitzung der Projektgruppe erstmals die Bürgermeister Erhard Susewind (Lippetal) und Gerd Brune (Möhnesee) sowie Vertreter des neu gegründeten Fördervereins „Robin Book“ teil. Dessen Vorsitzender Thomas Reimann kündigte Initiativen für eine bessere Vermarktung der rollenden Bücherei an.

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Landkreis Bad Doberan will Bücherbus ausgliedern

Die Schweriner Volkszeitung berichtet heute:

Einen Bücherbus kann sich der Landkreis Bad Doberan angesichts der angespannten finanziellen Lage künftig nicht mehr leisten. Der Kreis will deshalb seine Fahrbibliothek an die Küstenbus GmbH übergeben.

[…]

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Kreis Soest: Bücherbus soll ab 24. April wieder rollen

… meldet der Presseservice des Kreises Soest:

Die vom Kreistag eingesetzte Projektgruppe „Bücherbus“ hat unter Vorsitz von Kreisdirektor Dirk Lönnecke während einer ersten Zusammenkunft im Soester Kreishaus am Donnerstag, 2. März, die Arbeit aufgenommen Der Vorschlag des Vize-Verwaltungschefs, auf einen Start der rollenden Bibliothek nach den Osterferien am Montag, 24. April, hinzuarbeiten, stieß auf allgemeine Zustimmung.

Der Kreisdirektor stellte eine Kostenübersicht vor und wies darauf hin, dass das vom Kreistag bewilligte Budget in Höhe von jährlich 150.000 Euro bis zum Jahre 2008 einen äußerst engen Kostenrahmen darstelle. So sei es dringend notwendig, ehrenamtliches Engagement einzubinden und Sponsoren zu gewinnen. Lönnecke rief dazu auf, ein angemessen dimensioniertes Konzept zu entwickeln, dass es dem angestrebten Trägerverein nach 2008 problemlos ermögliche, die Fahrbücherei weiter zu betreiben.

Die Vertreter der IG Bücherbus, die neben Vertretern der Kreistagsfraktionen und der Verwaltung in der Projektgruppe mitarbeiten, erklärten sich bereit, bis zur nächsten Sitzung einen Vorschlag für einen neuen Fahrplan zu erarbeiten. Dann soll eine inhaltliche Diskussion zur Route und zur Anzahl der Haltepunkte geführt werden. Ziel müsse es sein, auch möglichst viele Schulen anzufahren, hieß es.
[…]

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