Landkreis Teltow-Fläming: Konzentration auf die Fahrbibliothek?

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Der Kreis Teltow-Fläming zieht sich überraschend aus dem Vorhaben „Bibliothek im Bahnhof“ in Luckenwalde (Brandenburg) zurück. In einem persönlichen Gespräch teilte Landrat Peer Giesecke (SPD) am Mittwoch Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) mit, dass er die entsprechende Beschlussvorlage im Kreistag zurückziehen werde.
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Gegenüber der Bürgermeisterin begründete Giesecke sein Umschwenken mit der prekären Lage des Kreishaushaltes. Angesichts des enormen Konsolidierungsdrucks halte er es für nötig, das Bibliothekswesen komplett umzugestalten. Nach Gieseckes Willen soll sich der Kreis künftig nur noch auf die Fahrbibliothek und Koordinierungsaufgaben beschränken, war von der Bürgermeisterin zu erfahren. Der Aufwand in der als Kreis- und Stadtbibliothek betriebenen Einrichtung – insbesondere durch elf Personalstellen – gehe nach Gieseckes Ansicht weit über die Pflichtaufgabe des Kreises hinaus. […]
[zum vollständigen Artikel der Märkischen Allgemeinen]

Neue Ausstattung für den Bücherbus Tempelhof-Schöneberg

Die Berliner Zeitung meldet heute:

Mehr Bücher, Kassetten und CDs: Der Bücherbus hat eine neue Ausstattung erhalten. Auch das Fahrzeug selbst sieht neu aus. Auf der Karosserie prangt eine Werbung der Berlin Recycling GmbH. Denn die Firma mit Sitz an der Monumentenstraße sorgt für die nächsten vier Jahre für den Betrieb der mobilen Bibliothek. Gestern wurde ein Sponsorenvertrag mit dem Bezirk unterzeichnet. Laut Kulturstadtrat Dieter Hapel (CDU) bringt der Sponsor einen „hohen sechsstelligen Betrag“ für den Bücherbus auf. So wurden unter anderem Büchersätze für Grundschulen angeschafft. Die rollende Bibliothek fährt Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade an.

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Online an jeder Haltestelle – UMTS, der Heidelberger Bücherbus und BIBLIOTHECA 2000

Geschichte der Anbindung des Bücherbusses an das EDV-System der Stadtbücherei Heidelberg seit 1979 bis hin zur aktuellen Online-Anbindung mittels UMTS-Technik in Zusammenarbeit mit der Bibliotheks-Software Bibliotheca 2000. Informationen über Hardware, Technik und Kosten.

[Artikel via Fachstellen-Server]

Politiker wollen Soester Bücherbus nicht mehr!

Bürgermeister-Sprecher Erhard Susewind gibt dem Landrat Rückendeckung und spricht von deutlicher Mehrheit der Bürgermeister für Abschaffung des Bücherbusses, so berichtet heute der Westfälische Anzeiger:

Lippetals Bürgermeister gibt dem Kreis Soest und Landrat Wilhelm Riebniger jetzt Rückendeckung wegen der verschärften Diskussion um das Bürgerbegehren wegen des Bücherbusses im Kreis Soest. Die Entscheidung des Kreises, das beantragte Bürgerbegehren aus rechtlichen Gründen abzulehnen, war auf scharfe Kritik gestoßen. Dem tritt Susewind auch als Sprecher der Bürgermeister im Kreis Soest entschieden entgegen.

So habe sich im Vorfeld der Entscheidung eine deutliche Mehrheit der Bürgermeister im Kreis Soest dafür ausgesprochen, den Bücherbus aus Kostengründen einzustellen. Die Entscheidung sei aus finanziellen und qualitativen Gründen gefallen. Susewind: „Die Einrichtung ist einfach nicht mehr zeitgemäß, die Kosten für Bücherausleihen aus dem Bücherbus sind unverhältnismäßig hoch“.

Susewind betonte, dass der Kreis Soest einer der wenigen Kreise sei, die überhaupt einen Bücherbus unterhalten haben. „Heute würde keiner auf die Idee kommen, einen Bücherbus einzuführen“, argumentiert der Lippetaler Verwaltungschef. In Zeiten von Internet sei es zudem fraglich, ob die Einrichtung noch zeitgemäß sei und vor allen Dingen, ob man sich es weiterhin finanziell erlauben könne, solche freiwilligen Leistungen vorzuhalten. Das gelte insbesondere im Hinblick auf weitere Hiobsbotschaften, was die Finanzen bei Bund, Ländern und Kommunen betreffe.
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Bücherbusse bringen Deutsches

Gemeinsam mit Öffentlichen Bibliotheken in ganz Japan hat das Goethe-Institut Tokyo aus Anlass des Veranstaltungsjahres „Deutschland in Japan 2005/2006“ das Projekt mit dem Titel
„Die Bücherbusse bringen Deutsches“ gestartet.

Bücherbusse stellen in Japan wie in Deutschland eine besondere Form von Bibliothek dar. Als rollende „Bibliotheksfiliale“ sind sie an solchen Orten im Einsatz, an denen es keine ständige Bibliothek gibt.
Einem regelmäßigen Fahrplan folgend steuern sie ihre Haltestellen, z.B. Schulen an, und ermöglichen so ihren Besuchern die Nutzung von Büchern und anderen Medien in der Nähe des Wohnortes, der Schule oder des Arbeitsplatzes.

Zum Aufbau bzw. zur Ergänzung eines Medienangebots mit Informationen und Literatur über Deutschland hat das Goethe-Institut Tokyo eine Medienbox mit 50 Büchern in japanischer Sprache speziell für den Einsatz in Bücherbussen zusammengestellt.

Für dieses Projekt hat Birgit Reim, Bibliothekarin der Fachstelle Dresden und Mitglied der Facharbeitsgruppe „Fahrbibliotheken“, einen informativen Artikel über die Geschichte der Fahrbibliotheken, speziell in Deutschland und Sachsen verfasst.
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Frank Schätzing liest für den Kölner Bücherbus

Am Mittwoch den 19. Oktober liest Frank Schätzing in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln aus seinem Buch „Der Schwarm“. […] Alle Einnahmen der Lesung kommen dem Bücherbus zugute. An die Lesung schließt sich im Bücherbus eine Signierstunde mit dem Autor an.
[zur vollständigen Meldung bei koeln.de]

Kreisbücherei Wolfenbüttel künftig reine Fahrbücherei

Die Kreisbücherei [Wolfenbüttel] wird künftig als reine Fahrbücherei betrieben. Das bedeutet: Die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung gewährleistet allein der Bücherbus, der Medien in die Städte und Dörfer bringt. […] Folge: Bislang konnten Bücherfreunde zusätzlich an neun Stunden in der Woche Literatur am Bücherei-Standort Harzstraße ausleihen. Ab dem 1. Januar 2006 wird dies nicht mehr möglich sein.

[…] Auch ohne gemeinsamen Standort sollen die Kreis- und die Stadtbücherei stärker zusammenarbeiten. Ein Grundstein wurde bereits gelegt: mit der Anschaffung einer gemeinsamen Bibliotheks-Software und gemeinsamer Leseausweise.
[zum vollständigen Artikel bei newsklick.de]

Hamburger Bücherbusse: Online-Betrieb per UMTS verbessert Service

„Endlich können wir unseren Lesern eine Auskunft darüber geben, wieviele Medien sie bereits entliehen haben, wann diese Medien abgegeben werden müssen und ob die Kundenkarte noch gültig ist. Wir können auch Leihfristverlängerungen vornehmen und Medien aus anderen Bücherhallen entgegennehmen“, bemerkt Ingrid Achilles, Leiterin der Hamburger Bücherbusse zum Startschuss der Anbindung der Bücherbusse an den Zentralrechner der HÖB. Mit Beginn des neuen Schuljahres ist es möglich, vom Bus aus per Mobilfunk direkt auf das Netz der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen zuzugreifen. Der Bibliothekskunde sieht nur drei neue Laptops, aber die Information und Leserberatung sowie die Aus- und Rückgabe der Medien geht seit dem 11. August 2005 wie in einer Bücherhalle vor sich „und wir sind froh“, so Frau Achilles, „dass wir den Übergang vom alten zum neuen System ohne große Komplikationen gemeistert haben.
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[zum vollständigen Bericht des HOEB-Newsletters]