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Kategorie: Medienecho

Kreis Stormarn: Der Bücherbus soll weiterrollen

Posted on 1. November 200727. Mai 2016 By Weyh

Lange hatte sich die Stormarner CDU starrsinnig dagegen gewehrt, die Kündigung der Bücherei-Verträge rückgängig zu machen. Auf Drängen der SPD wird nun wieder neu diskutiert. Eine anteilige Finanzierung der Fahrbücherei durch den Kreis ist wieder im Gespräch.

Bad Oldesloe/Ahrensburg – Es ist ein bisschen wie derzeit in Berlin: Die SPD macht Druck, und die CDU reagiert und ist plötzlich zu Zugeständnissen bereit. Nur mit dem Unterschied, dass es in Stormarn keine Große Koalition gibt. Trotzdem ist in die Finanzierung der Büchereien im allgemeinen sowie der Fahrbücherei im speziellen wieder Bewegung gekommen. Auf der Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses am Dienstagabend in der Beruflichen Schule Ahrensburg wurde ein Antrag der SPD zwar mit der CDU-Mehrheit abgelehnt, trotzdem schließen die Christdemokraten eine finanzielle Beteiligung des Kreises nicht mehr kategorisch aus.

Sigrid Kuhlwein, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, hatte den Antrag gestellt, bereits zum 1. Januar 2008 wieder zum alten Finanzierungsmodell zurückzukehren. Sprich: Der Büchereiverein Schleswig-Holstein trägt wie jetzt auch 35 Prozent der Gesamtkosten, die anderen 65 Prozent übernimmt der Kreis. So war es bis zum 31. Dezember 2006 geregelt, ehe die CDU mit ihrer absoluten Mehrheit im Kreistag den Rückzug des Kreises aus der Finanzierung beschloss.

„Etliche Gemeinden sind seitdem aus der Finanzierung ausgestiegen und werden nicht mehr vom Bücherbus angefahren“, erklärte Sigrid Kuhlwein. „Und da südliche Gemeinden mehr zahlen, ist die Finanzierung durch die Gemeinden in Zukunft nicht gewährleistet.“ Es bestehe die Gefahr, dass die Fahrbücherei eingestellt wird. Dabei sei sie eine wichtige Aufgabe des Kreises und sichere in Zeiten von „Pisa“ die Versorgung mit Büchern für Menschen, die nicht so mobil seien. „Der Kreis ist dafür zuständig, ein akzeptables Büchereiwesen zur Verfügung zu stellen“, ergänzte Martin Habersaat.

Der Antrag wurde in der Sitzung zwar von der CDU-Mehrheit abgelehnt, die Christdemokraten signalisierten jedoch Gesprächsbereitschaft. „Es werden jetzt schon vier Gemeinden […] nicht mehr angefahren. Und wir denken, dass das zu einem Problem werden kann, dass möglicherweise noch mehr Gemeinden aussteigen“, sagte Johan von Hülsen. Seine Fraktion sehe jedoch derzeit keinen Handlungsbedarf, da die Gemeinden Verträge bis 2009 unterschrieben haben und somit der Bücherbus bis dahin nicht gefährdet sei. 2008 könne man jedoch neu darüber reden, ergänzte der Ausschuss-Vorsitzende Peter Maibom.

„Gut, dass die CDU ihren Fehler erkannt hat“, sagte Andrea Vehlow von den Grünen. „Aber den Punkt ins nächste Jahr zu verschieben, halte ich für fatal.“ Es sei bedenklich, dass schon vier Gemeinden ausgeschieden sind, so Thomas Bellizzi (FDP). „Denn so schließen wir Bürger aus, die dafür gar nichts können.“ Positiv sei aber, dass über das Thema wieder gesprochen werde. „Ich hoffe, dass wir uns wieder annähern.“

Ein Modell könnte sich dabei am Ende durchsetzen, das der CDU-Fraktionsvorsitzende Joachim Wagner ins Spiel gebracht hat. Danach steigt der Kreis wieder in die Finanzierung der Fahrbücherei ein, allerdings nicht mit den vollen 65 Prozent. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass tatsächlich Gemeinden aussteigen. Mein Vorschlag ist, dass der Kreis sich den Anteil mit den Gemeinden zur Hälfte teilt“, so Wagner. „Wir wollen den Bücherbus nicht sterben lassen, erwarten aber einen Anteil der Gemeinden.“

aus den Lübecker Nachrichten vom 1.11.2007

Medienecho

„Bücherbus“ im ABC der schönsten Wörter

Posted on 30. Oktober 20079. Juni 2016 By Weyh

[…] ins „ABC der schönsten Wörter“ aufgenommen wurden folgende deutsche Wörter: Bücherbus, Fernweh, Gegenwart, Heilbuttschnittchen, Kladderadatsch, Kicherebse, kristallklar, Nuckelpinne, Quarkkrapfen, quietschfidel, Rhabarber, Schienenersatzverkehr, Schrumpfst, Tohuwabohu und x-beliebig.

Der Wettbewerb war von der Zeitschrift „Kulturaustausch“ des ifa ausgelobt worden, um das Jahr der Geisteswissenschaften internationaler zu gestalten. […]

gefunden in Spiegel-Online

zur Pressemitteilung des Instituts für Auslandsbeziehungen

In der dazugehörigen Broschüre liest sich das wie folgt:
Bücherbus(Deutsch) Das Wort »Bücherbus« weckt in mir Kindheitserinnerungen: ein Bus voller Bücher und alles umsonst! Heute bin ich Bibliothekarin, allerdings in einer wissenschaftlichen Bibliothek.
Sabine Hopp, Deutschland

Nun ja, mehr als pure Nostalgie sollte bei diesem Wort schon aufkommen.

Medienecho

Kreis Stormarn: Diskussion um Kreismittel

Posted on 30. Oktober 20079. Juni 2016 By Weyh

An der Kreisumlage wird nicht gerüttelt. Das ist die Botschaft, die die Vertreter von Stormarns Ämtern, Städten und Gemeinden aus dem Gespräch mit den Chefs der Kreistagsfraktionen über die geforderte Senkung der Umlage nach Hause nahmen. […]

„Es wurde von den Fraktionschefs keinerlei Bereitschaft gezeigt, die Kreisumlage auch nur einen Deut zu senken“, zeigt sich Sönke Hansen, Amtsdirektor Nordstormarns und Sprecher der Ämter, enttäuscht. […]

Die Kreisumlage wird von Städten und Gemeinden gezahlt. Wegen „zu erwartender geringer Einnahmen des Kreises“ war sie vom Kreistag vorsorglich um 0,75 Prozentpunkte erhöht worden. Zum selben Zeitpunkt hatte sich der Kreis aus der Finanzierung der Büchereien verabschiedet – womit den Kommunen weitere Mehrbelastungen aufgebürdet wurden. Die Folge: Finanzschwache Gemeinden wie Elmenhorst, Grabau, Hammoor und Nienwohld leisten sich den Bücherbus heute nicht mehr. Auch die Standortbüchereien stehen unter Druck. „Wir müssen mit 100 000 Euro weniger auskommen, seit uns der Kreis kein Geld für die Bücherei gibt“, sagt Ursula Pepper.

Die letzten Hoffnungen liegen nun auf den Haushaltsberatungen der Fraktionen. Bei der Büchereifinanzierung könnte sich mittelfristig etwas bewegen: Anders als die SPD sieht Joachim Wagner, Chef der CDU-Mehrheitsfraktion im Kreistag, zwar „derzeit keinen Handlungsbedarf“. Eine zukünftige Beteiligung des Kreises an den Kosten kann aber auch er sich vorstellen.

Aus dem Hamburger Abendblatt vom 27. Oktober 2007

Medienecho

Köln: Bücherbus wieder unter Eigenregie der Stadtbibliothek

Posted on 23. Oktober 20072. Juni 2016 By Weyh

Die Weisheit kommt auf vier Rädern
Der Bücherbus rollt weiter – jetzt wieder unter Eigenregie der Stadtbibliothek.

Unter diesem Titel berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger am 23. Oktober 2007 über die „Rückkehr“ der Fahrbibliothek der Stadtbibliothek Köln.

Medienecho

In Erkrath wird über einen Bücherbus nachgedacht.

Posted on 17. Oktober 200727. Mai 2016 By Weyh

[…] die Stadt soll ihren Service für die Bürger überprüfen und über ein mobiles Bürgerbüro (mit Laptop) und einen Bücherbus nachdenken.[…]
immerhin…

Gefunden in der Rheinischen Post vom 17.10.2007

Medienecho

Esslingen: Neuer Bus in „greifbarer Nähe“

Posted on 14. September 200727. Mai 2016 By Weyh

Die Eßlinger Zeitung berichtet am 14. September 2007:

Es war ein weiter Weg für Esslingens Stadtbücherei, doch nun ist das große Ziel in greifbare Nähe gerückt: Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren für einen neuen Bücherbus, noch in diesem Jahr soll im Gemeinderat die Entscheidung fallen über den Kauf einer neuen rollenden Bibliothek. Dass es so weit kam, ist nicht zuletzt zahlreichen Spenderinnen und Spendern zu verdanken, die mit kleinen und großen Zuwendungen bislang rund 170 000 Euro zusammentrugen. […]
Für Gudrun Fuchs, die Leiterin der Stadtbücherei, ist es „immer wieder schön, zu sehen, wie viele Menschen sich für den Bücherbus einsetzen. Das zeigt, wie ausgeprägt das bürgerschaftliche Engagement in dieser Stadt ist und wie wichtig den Esslingern vor allem die Kinder sind.“ Denn die brauchen den Bücherbus am allernötigsten, weil der Weg aus den äußeren Stadtteilen in die Bücherei-Hauptstelle an der Heugasse gerade für die Jüngeren, aber auch für ältere Menschen zu weit ist.

Mit ihrem Bouquinisten-Fest hatte die Stadtbücherei vor zwei Jahren eine besonders charmante Idee entwickelt, um Geld für den neuen Bücherbus zu sammeln: Inspiriert von den Bücherhändlern am Pariser Seine-Ufer bietet das Bücherei-Team am morgigen Samstag mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer alte Bücher auf der Maille an. Gespendet wurden die bibliophilen Schätze von Bürgerinnen und Bürgern. […]

Medienecho

Buer: Kurzporträt der „Mobilen Bibliothek“

Posted on 26. Juli 200727. Mai 2016 By Weyh

Unter dem Titel „Bücher auf Rädern“ berichtet die Westdeutsche Allgemeine am 25.07.2007:

Die Mobile Bibliothek ist im ganzen Stadtgebiet unterwegs. 4000 Medien sind immer an Bord.

Ausleihen ist ganz einfach – die Leser schätzen vor allem die kurzen Wege

Dieser Bus hält nur an ausgewählten Haltestellen und auch nur ein einziges Mal pro Woche. Dann darf man zwar einsteigen, aber nicht mitfahren. Trotzdem tut das der Popularität keinen Abbruch, schließlich kommt es bei diesem Bus auf das Innenleben an.

Mittwoch, Punkt 12 Uhr: Die „Mobile Bibliothek“ steuert den ersten Halt in der Nähe der Velsenstraße an. Kaum hat sich die Tür geöffnet, da ist auch schon die erste Leserin zugestiegen. „Ich komme jede Woche, weil das hier so wahnsinnig praktisch ist. Ich wohne nämlich direkt da vorne“, erzählt Michaela Lubek. Dann schiebt sie bunte Lesebücher für ihren fünfjährigen Sohn und ihren Bücherei-Ausweis über die kleine Theke, lässt Andrea Szuka (43) mit einem Scanner darüber fahren – und schon darf sie den Lesestoff mitnehmen.

Auf dem Weg nach draußen kommt ihr ein Dutzend Kindergartenkinder entgegen, die alle den Bücherbus ansteuern. Allerdings nicht, um sich Bücher zu leihen – diese kleinen Fans kommen regelmäßig, um sich hier von Wolfgang Roslan (60), der den Bus steuert, einen kleinen Stempel auf die Hand abzuholen. „Das sind unsere Leser von morgen“, sagt Roslan lachend und stempelt.

Wie sehr dieser Spruch zutrifft, zeigt das Beispiel von Katharina Schulte, die wenig später die Mobile Bibliothek betritt: Die 19-Jährige kommt schon hierher, seit sie lesen kann. „Habt ihr auch Bücher in englischer Sprache?“, fragt sie. „Ich fange nämlich jetzt bald an, Englisch zu studieren. Und da will ich natürlich gut vorbereitet sein.“ Andrea Szuka und Wolfgang Roslan schütteln zeitgleich den Kopf. „Nee, vorrätig haben wir hier derzeit nichts. Wir können dir aber beim nächsten Mal was mitbringen. Oder du fährst mal eben in die Stadtteilbibliothek nach Buer. Die haben nämlich ziemlich viel Englischsprachiges auf Lager“, sagt Szuka, die versucht, jeden Wunsch zu ermöglichen.

„Die Vorbestellungen sind kostenlos. Wir holen sie dann aus der Zentralbibliothek oder aus einer Zweigstelle und bringen sie beim nächsten Mal mit.“ Dieser Service kommt bei den Lesern gut an. Aber auch ohne Vorbestellungen hat die rollende Bibliothek einiges zu bieten: 4000 Medien sind hier immer an Bord, die Spannbreite reicht vom Lese- bis zum Kochbuch, Pop-CD´s, Videos und aktuelle DVD´s gibt es auch. „Wenn wir merken, dass ein Artikel nicht mehr nachgefragt wird, dann wird er ausgetauscht“, sagt Andrea Szuka, die hier Abteilungsleiterin ist.

Seit sechs Jahren fährt sie regelmäßig auf der Strecke mit, ihr Kollege Roslan ist sogar schon seit 13 Jahren dabei. „Der Bus ist jetzt 17 Jahre alt und man merkt ihm das manchmal auch an. Wir hoffen, dass er nicht schlapp macht, denn für größere Reparaturen reicht unser Etat leider nicht. Dann müsste der Bus stehenbleiben“, erklärt Szuka.

Für Maria Schmidt (84) wäre das ein kleines Drama. Mittlerweile sind wir mit dem Bus in Hassel angelangt, wo er gegenüber des Bonnis parkt. „Ich komme jede Woche hierher, seit die Stadtteilbibliothek hier geschlossen hat“, sagt die Stammkundin.

Auch in Hassel hat sich der Bus zum Treffpunkt entwickelt, das Klientel ist bunt gemischt. „Das Angebot ist auch wirklich sehr gut hier“, schwärmt Melik Gülsoy (25). Ihr Sohn Akin (5) hat sich in Windeseile ein Kindervideo ausgesucht. Auch hier lauert schon ein Leser von morgen…

Medienecho

Landkreis Teltow-Fläming: Großreinemachen

Posted on 26. Juli 200727. Mai 2016 By Weyh

Das alljährliche Großreinemachen zu Beginn der Sommerpause im Bücherbus des Landkreises Teltow-Fläming bietet Anlaß für ein kurzes Porträt in der Märkischen Allgemeinen vom 24.07.2007:

Dem Staub geht’s an den Kragen / Bestand wird teilweise ausgetauscht

LUCKENWALDE Ferienzeit ist Urlaubszeit. Auch für die Mitarbeiter der Fahrbibliothek des Landkreises Teltow-Fläming gilt dieser Satz. Jedes Jahr im Sommer, wenn die Schüler in die Ferien starten, macht der Bücherbus ebenfalls Pause.

Doch bevor Busfahrer Norbert Rössler, die Bibliothekarinnen Petra Hermann, Stefanie Schlichting und Sabine Klapper selbst dazu kommen, irgendwo in einem Strandkorb ihre Nase in ein interessantes Buch zu stecken, ist Aufräumen angesagt. Kürzlich rückten sie mit Putzeimer und -lappen dem Innenleben ihres Bücherbusses auf den Leib.

Immerhin 6500 Medien, also Bücher, CDs, Kassetten und Schallplatten, befinden sich ständig an Bord der rollenden Bücherei.

Da der Bus das ganze Jahr über vier Tage pro Woche im Einsatz ist, bleibt an dem einen verbliebenen Tag in der Woche nur Zeit für die nötigsten Aufräumarbeiten. Jedes Jahr im Sommer geht es jedoch den Staubflocken ganz hinten in den Regalen sowie den Fingerabdrücken auf den Plexiglas-Scheiben an den Kragen. Sämtliche Medien werden herausgenommen. Kein Regalboden, der nicht spätestens jetzt die Bekanntschaft mit dem feuchten Wischlappen machen würde.

Parallel dazu wird der Bestand gesichtet und umsortiert.

Die Anregungen, was in der kommenden Saison im Regal stehen könnte, kommen von den Lesern selbst.

Oft sind es Lehrer, welche die Bibliothekarinnen darüber informieren, welche Bücher gut zum Lehrplan passen würden. Aber auch andere Erwachsene und Kinder äußern entsprechende Wünsche.

Insgesamt 29 000 Medien umfasst der Fundus, aus dem die Bücherei-Mitarbeiter bei der Neubestückung des Busses zurückgreifen können. Untergebracht ist dieser Bestand in der Luckenwalder Stadtbibliothek, vor deren Tür der Bücherbus abgestellt wird, wenn er nicht gerade mal wieder irgendwo im Landkreis Teltow-Fläming auf Achse ist.

Zusätzlich zur Reinigungsaktion, kommt auch die Erarbeitung optimierter Fahrtrouten und die Einarbeitung weiterer Standorte auf die Mitarbeiter hinzu.

Neu gestaltet werden soll beispielsweise die Tour von Felgentreu über Zülichendorf, Märkisch Wilmersdorf, Thyrow, Ahrensdorf (Nuthe-Urstromtal), Märtensmühle, Liebätz und Ruhlsdorf bis nach Woltersdorf. Auch die Stadt Dahme wird in der kommenden Saison erstmals einen festen Platz im Tourenplan erhalten. Die Daten mit den Haltezeiten werden unter anderem in der MAZ zu lesen sein.

Wer dem Bücherbus im September einen Besuch abstattet, darf bei den Mitarbeitern sogar einen Glückwunsch zu einem kleinen Jubiläum hinterlassen. Genau 15 Jahre ist es her, dass im Landkreis Teltow-Fläming die Fahrbibliothek zum ersten Mal auf Reisen ging – damals noch mit zwei Bussen.

Medienecho

Leipzig: Artikel über die Fahrbibliothek

Posted on 6. Juni 200727. Mai 2016 By Weyh

Die Leipziger-Volkszeitung stellte am 25.05.2007 die örtliche Fahrbibliothek vor:

Frank Morche lenkt seit 13 Jahren die Fahrbibliothek in Leipzigs Stadtteile
Er ist blau, hat vier Räder und ist riesengroß – etwa 4 000 Bücher, Zeitschriften, CDs, DVDs und Kassetten passen hinein. Die Rede ist von der Fahrbibliothek, die am vergangenen Freitag in Thekla Halt machte.
Seit 13 Jahren fährt Frank Morche den Koloss zu den Menschen in die Stadtteile, die keine Bibliothek haben und nicht mobil genug sind, um in eine Zweigstelle zu fahren. „Klientel sind daher vornehmlich ältere Menschen und Grundschüler. Für Leipzigs Stadtteile ohne Bibliothek musste Ersatz geschaffen werden“, sagt Morche. Und eine Bibliothek auf Rädern war die beste Alternative.
[…] Die Arbeit macht dem 48-Jährigen Spaß. „Wir haben engen Kontakt zu den Leuten vor Ort und können sogar die Kleinen zum Lesen ermuntern“, freut sich der Bibliothekar. „Dazu arbeiten wir mit einigen Grundschulen an den Haltestellen zusammen. Wir zeigen den Gründschülern wie eine Bibliothek funktioniert und und was es alles zu lesen gibt und die Lehrer fördern den Stellenwert der Literatur im Unterricht.“ Gelesen wird laut Morche immer noch Harry Potter. „Wir können nie genug Exemplare davon haben“, lächelt er. Aber auch Comics oder die Bücher von Astrid Lindgren und Erich Kästner sind Stammgäste im Bus.

Medienecho

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Cover zum Buch Pinguin im Bücherbus

Dieses schön gestaltete Bilderbuch im Kleinformat gibt einen tollen Einblick in die Welt der Fahrbibliothek.

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